Donnerstag, 12. Oktober 2017

Zukunft braucht Bildung! Das fordern die Bildungsverlage von Jamaika

Bildung war ein zentrales Thema im vergangenen Wahlkampf. Die deutschen Bildungsmedienverlage stellen nun klare Forderungen für die Koalitionsverhandlungen und an die neue Regierung.

Der Verband Bildungsmedien e. V. ist der führende Zusammenschluss professioneller Bildungsmedienanbieter in Deutschland. Seine Mitglieder entwickeln im Dialog mit Lehrenden und Lernenden didaktisch passgenaue Lehrinhalte und Lernlösungen. Gerade im digitalen Zeitalter ermöglichen qualitätsgesicherte Bildungsmedien individuellen Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe.

Die deutschen Bildungsmedienverlage nehmen aktiv teil am Dialog zwischen Lernenden, Lehrenden, Eltern und Politik. Sie fordern:

 

Investitionen in Bildung signifikant steigern!

Die FDP hat im Wahlkampf verlauten lassen, Deutschland solle das Top-5-OECD-Niveau im Bereich der Bildungsausgaben erreichen. Auch die GRÜNEN haben gefordert, künftig 7 % des BIP in Bildung zu investieren statt momentan 4,2 %.

 

Digitale Bildung voranbringen!

Die CDU hat zugesagt, den Digitalpakt#D und die damit verbundene Digitalstrategie der KMK weiter voranzutreiben. Alle Parteien haben eine solide Ausstattung der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland mit Internetzugängen und Endgeräten als Basis eines modernen Unterrichts anerkannt. Essentiell bleiben auch künftig qualitätsgesicherte Inhalte, die angemessen finanziert werden müssen.

 

Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern stärken!

Die GRÜNEN und die FDP haben eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern insbesondere im Bereich der Bildung befürwortet. Die Union hat sich klar gegen die Aufhebung des Kooperationsverbots ausgesprochen, mit dem Digitalpakt#D aber die Weichen für eine verstärkte Zusammenarbeit von Bund und Ländern gestellt.

 

Urheberrecht stärken!

Insbesondere die GRÜNEN verfolgen die Idee von freien und nicht-kommerzialisierten Zugängen zu Lehr- und Lernmitteln, die ein sinnvoller Bestandteil des modernen Unterrichts sein können. Das neue Urheberrechts-Wissenschaftsgesellschafts-Gesetz, das im März 2018 in Kraft treten wird und das die CDU maßgeblich geprägt hat, bemüht sich um eine Wahrung der Rechte der Urheber und den Erhalt einer vielfältigen Verlagslandschaft, von der am Ende die Lehrkräfte und ihre Schüler/-innen profitieren.

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