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didacta in Stuttgart vermeldet Besucherrekord
Vorläufiger Schlussbericht der Messe Stuttgart vom 23.2.2008

Das Einzugsgebiet der didacta in Stuttgart ist konstant. 36 Prozent (2005: 36 Prozent) kamen aus der Region Stuttgart, 23 Prozent (2005: 20 Prozent) aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern, 28 Prozent (2005: 27 Prozent) legen 100 bis 300 Kilometer zurück und 13 Prozent (2005: 17 Prozent) haben eine noch längere Anfahrt . Die wichtigsten Besuchergruppen der didacta sind Lehrer (42 Prozent), Erzieher (11Prozent), Referendare (8 Prozent) sowie Trainer und Verantwortliche aus der Weiterbildung (7 Prozent). Aber auch viele Ausbilder, Dozenten und Lehrkräfte von Schulen/Hochschulen und der Erwachsenenbildung sowie Beschäftigte der Bildungsverwaltung und Lehrerweiterbildung informierten sich auf der didacta 2008.
Die meisten Besucher der größten europäischen Bildungsmesse interessieren sich für Lehr- und Arbeitsmittel (65 Prozent), Lernmittel/Schulbücher (52 Prozent) und Fachliteratur/Verlagserzeugnisse (35 Prozent). Die Nachfrage nach Multimedia/Medien ist stark gewachsen (30 Prozent, nach 18 Prozent in 2005) und auch das Fort- und Weiterbildungsangebot erlebte mit 26 Prozent (2005: 22 Prozent) ein deutliches Plus. Das zeigt, dass multimediale Lernmittel mehr nachgefragt werden und Fort- und Weiterbildung immer wichtiger werden. Auch bei der Frage nach der Wiederbesuchsabsicht und Weiterempfehlung wurde die hohe Zufriedenheit der Besucher deutlich: 92 Prozent der Besucher wollen die Messe kommendes Jahr wieder besuchen und 99 Prozent würden die Bildungsmesse sofort weiterempfehlen.
Vier Messebereiche und spannende Veranstaltungen im Rahmenprogramm
Auf der didacta 2008 informierten sich die Besucher zu den vielfältigen Angeboten zum Lernen und Lehren. Gefragt waren im Bereich Kindergarten aktuelle Angebote zu Spielen, Lernmittel und Bücher für diese Altersklasse. Zudem standen Einrichtungen und Ausstattungen für Kindergärten und Kindertagesstätte im Fokus. Lernförderung und frühkindliche Erziehung waren wichtige Themen, die sowohl an den Ständen wie auch in Veranstaltungen des Rahmenprogramms. In den rund 50 Kiga-Seminaren bildeten sich Erzieherinnen und Erzieher fort und der Entscheidertag bot spannende Vorträge für die Verantwortlichen aus den Kindergärten. Im Bereich Schule/Hochschule standen Verlage, Anbieter von Bildungsmedien sowie Dienstleister für schulische Einrichtungen mit Ihrem Angebot im Mittelpunkt. Lehrer und Pädagogen orientierten sich über neue Lernmittel und Trends. Auf dem Forum und in Veranstaltungen des Rahmenprogramms wurden aktuelle Themen, wie zum Beispiel Vor- und Nachteile des zweigliedrige Schulsystem, das achtjährige Gymnasium oder PISA 3, mit bildungspolitischen Experten und Beteiligten diskutiert. In der Halle des Bereichs Ausbildung/Qualifikation präsentierten sich führende Anbieter von Lernsoftware oder Lernsystemen. In diesem didacta-Bereich wurde besonders deutlich, wie Medienkompetenz und Kommunikationsfähigkeit bei der Bildung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Bewerbertag am letzten Tag der Bildungsmesse stieß auf sehr starkes Interesse. Im Bereich Weiterbildung undTraining stellten Anbieter und Dienstleister unter anderem Einrichtungen für Schulungs-/Seminarräume, Präsentationstechnik und Trainingskonzepte vor. Hier wurde deutlich, dass diese Branche vor dem Hintergrund des „Lebenslangen Lernens“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Im Trainer-Café erhielten die Besucher Einblick in Best-Practice-Beispiele und konnten sich mit Experten und Kollegen austauschen.
Die nächste didacta findet vom 10. bis 14. Februar 2009 in Hannover statt.
Mehr Informationen, Texte und Pressefotos unter www.didacta-stuttgart.de
23.02.2008