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"forum bildung 2006": Mit neuen Konzepten besseren Unterricht machen
Auf dem "forum bildung" der didacta 2006 in Hannover bilanzieren prominente Bildungspolitiker und Experten aus Wissenschaft und Praxis den Stand der Bildungsreformen in Deutschland...
Mit so viel Bildungspolitik wie noch nie wird das "forum bildung" auf der didacta 2006 vom 20. bis 24. Februar 2006 in Hannover aufwarten. Allein fünf Kultusminister (Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt) und weitere Bildungspolitiker aus den Parteien und den großen Bildungsverbänden werden auf dem Diskussionsforum der europaweit größten Bildungsmesse die nach den schlechten PISA-Ergebnissen eingeleiteten Reformmaßnahmen bilanzieren und bewerten. Zu den Themen der insgesamt 20 Veranstaltungen in der Halle 16, Stand C10, werden weiter die derzeit profiliertesten Schulentwickler und Lernmethodiker wie auch Erziehungswissenschaftler und Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens sprechen. Unter den rund 50 Referenten sind auch der EKD-Vorsitzende Bischof Wolfgang Huber, die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Rita Süßmuth und die ZDF-Moderatorin Andrea "Kiwi" Kiewel. Das Forumsprogramm ist über den Veranstalter, den Schulbuchverlegerverband VdS Bildungsmedien e.V. (Tel.: 069/703075, Fax: 069/70790169, E-Mail: verband@vds-bildungsmedien.de), erhältlich. Zur "didacta - die Bildungsmesse" werden vom 20. bis 24. Februar rund 700 Aussteller aus allen Bildungsbereichen - Verlage, Hersteller, Bildungsbehörden und pädagogische Institute wie auch Initiativen - den über 70.000 Fachbesuchern neue Ideen und Produkte zum Lehren und Lernen präsentieren (mehr dazu unter) www.didacta-hannover.de
Traditionell zur großen Bildungsmesse didacta greift das "forum bildung" als Leitforum für den Ausstellungsbereich Schule/Hochschule die Bildungsthemen auf, die Pädagogen, Politik und Wirtschaft wie auch die Öffentlichkeit bewegen. In Hannover wird es dabei vor allem um die Bewertung und Nachhaltigkeit der in den letzten Jahren eingeleiteten, umfassenden Bildungsreformen gehen. Die Einführung von zentralen Abschlussprüfungen, die Verkürzung des Weges zum Abitur, die Schulentwicklung zu mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schulen und auch die Neuordnung des Überganges von der Vorschule zur Grundschule sind Aufgaben, die das gesamte Bildungssystem grundlegend verändern. In 20 Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden diese Themen facettenreich -
von der großen Bildungspolitik bis hin zur Konzeptfindung für den Unterricht - erörtert.
Dabei wird in den verschiedenen Diskussionsrunden eine erste Zwischenbilanz der Reformschritte gezogen: Die Gretchenfrage ist, ob und wie die neuen Konzepte tatsächlich den Unterricht erreichen. Rede und Antwort werden dazu die verantwortlichen Bildungsminister wie Klaus Böger, Bernd Busemann, Jan-Hendrik Olbertz, Barbara Sommer und Karin Wolff geben. Kritisch nachfragen werden die Bildungspolitiker aus den Parteien und den großen Bildungsverbänden. Mit welchen Konzepten Schulentwicklung und Lernmethodik in dem Reformkonzept voran getrieben werden können, dass werden auf dem "forum bildung" u. a. die Lehrerweiterbildner Heinz Klippert und Hilbert Meyer wie auch Erziehungswissenschaftler und Experten aus der Unterrichtspraxis erläutern.
Über die politischen und schulorganisatorischen Themen hinaus behandelt das Forumsprogramm auch ganz praktische Fragestellungen wie die der neuen Aufgabenteilung in punkto Erziehung zwischen Elternhaus und Schule (mit der nordrhein-westfälischen Kultusministerin Barbara Sommer), oder die Problematik einer besseren Integration von Kindern aus Migrantenfamilien (mit Rita Süßmuth).
Das "forum bildung" ist in der Halle 16, Stand C 10, zu finden. Zum "forum bildung" gibt es ein eigenes Programmheft, das über den VdS Bildungsmedien e.V., Zeppelinallee 33, 60325 Frankfurt am Main, Tel.: 069/703075, Fax: 069/7075292, E-Mail: verband@vds-bildungsmedien.de, erhältlich ist.
25.01.2006


