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Staat kauft so wenig Schulbücher wie noch nie - Private Ausgaben gleichen dies aus

Auch 2005 hat die öffentliche Hand weiter an den Schulbuchausgaben gespart. Der Branchenverband VdS Bildungsmedien erläutert mit einer neuen Erhebung die Entwicklung...


Die staatlichen Ausgaben für Schulbücher und Lernsoftware sind 2005 bundesweit von 244 Mio. EUR um 6,6 % auf nur noch 228 Mio. EUR gefallen. Damit haben Länder und Kommunen nach einer Erhebung des Schulbuchverlegerverbandes VdS Bildungsmedien so wenig Finanzmittel wie noch nie seit der Wiedervereinigung für den Ankauf neuer Schulbücher und Lernsoftware aufgewendet. Der Abwärtstrend bei den öffentlichen Schulbuchausgaben hält bereits seit 1991 an, als die öffentlichen Hände noch knapp 400 Mio. EUR für die Lernmittelerneuerung ausgaben. Besonders enttäuscht erklärt sich der Branchenverband der Schulbuchverlage und Hersteller von Bildungssoftware darüber, dass sich der langjährige Negativtrend mit Beginn der Bildungsreformen nach den schlechten PISA-Ergebnissen nicht verbessert, sondern sogar verschärft hat: 2003 gingen die staatlichen Ausgaben bundesweit um 7 %, 2004 um 6 % und 2005 nun um 6,6 % zurück. In Bundesländern wie Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erklären sich die staatlichen Kürzungen durch die Einführung von Elternbeteiligungen bei der Lernmittelfreiheit. Die anderen Bundesländer, in denen es keine grundlegenden Systemänderungen an der Lernmittelfinanzierung gegeben hat, versäumen es nach Meinung des VdS Bildungsmedien auf die Einführung von Bildungsstandards und neuen Lehrplänen mit Mehrinvestitionen für die notwendigen neuen Lernmittel zu reagieren. Eine Steigerung der öffentlichen Ausgaben gab es 2005 nur in Hessen (+ 4,5 %). Im Bundesdurchschnitt hat die öffentliche Hand 2005 noch nicht einmal mehr 20 EUR pro Schüler für Schulbücher und Lernsoftware ausgegeben. Den Rückzug des Staates aus der Lernmittelfinanzierung glichen 2005 die Eltern mit privaten Mehrausgaben für Lehrwerke, Arbeitshefte und Lernhilfen aus. "Die Eltern und Schüler zahlen bundesweit mehr, haben 2005 aber nur in Berlin, Hamburg und Niedersachsen einen Gegenwert in Form einer besseren Schulbuchausstattung erhalten", kritisiert der Verband das Finanzgebaren der öffentlichen Hand. Bundesweit stagnierte der Buchhandelsumsatz mit Schulbüchern und Lernsoftware bei knapp 440 Mio. EUR. "Ohne neue, auf die neuen Richtlinien abgestimmte Lernmittel werden die Reformen den Unterricht nicht erreichen", erklärt der Verband kategorisch. Er fordert die Politik auf, den Schulen endlich die notwendigen finanziellen Ressourcen für den gewünschten Umbau des Bildungssystems zur Verfügung zu stellen oder Konsequenzen in Richtung Elternbeteiligung zu ziehen. Bereits Ende 2003 hatte der erste Nationale Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz kritisiert, dass die Lernmittel der Schulen stark überaltert sind und die Ausleihzeiten von Lehrwerken im Bundesdurchschnitt bei mittlerweile 9 Jahren liegen. "Seither habe sich nichts geändert", stellt der VdS Bildungsmedien mit Verweis auf die neuen Zahlen fest.

Was Länder und Kommunen für Lernmittel ausgeben

Der Rückzug der öffentlichen Hand aus der Lernmittelfinanzierung vollzieht sich nach den Erhebungen des VdS Bildungsmedien seit 1991: Nach den drastischen Ausgabenkürzungen der frühen Neunziger Jahre - vornehmlich in den neuen Bundesländern - stagnierten die Ausgaben von 1995 bis 2002 bei rund 280 Mio. EUR trotz damals drastisch steigender Schülerzahlen. Nach dem "PISA-Schock" hat sich der Negativtrend trotz aller Beteuerungen der Politik sogar verschärft: Von 2002 bis 2005 wurden die Schulbuchausgaben bundesweit um 18 % gekürzt. Seit 1991 sind die Lernmittelausgaben der öffentlichen Hand von damals noch 398 Mio. EUR auf 2005 nur noch 228 Mio. EUR zurückgefahren worden. Die gekürzten Gelder müssen 2005 für über eine Million Schüler mehr als 1991 reichen. Pro Schüler haben Länder und Kommunen für den Kauf von Lernbüchern und Lernsoftware 2005 nur noch knapp 20 EUR gegenüber 1991 noch 34,30 EUR aufgewendet: ein Minus von gut 40 %. Berücksichtigt man die allgemeine Preisentwicklung, so hat sich die Kaufkraft der Schulen sogar um mehr als die Hälfte reduziert.

Die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern: Gekürzt wurden die staatlichen Ausgaben 2005 in der Mehrzahl der Bundesländer. Einen Ausgabenanstieg gegenüber dem Vorjahr gab es allein in Hessen (4,5 %). Allerdings hatte das Land 2004 im Rahmen einer allgemeinen Haushaltskürzung auch den Lernmitteletat um rund 10 % gekürzt, so dass das Ausgabenniveau von 2003 weiterhin nicht erreicht ist. In den Bundesländern Bremen, Rheinland-Pfalz und Saarland stagnierten die öffentlichen Ausgaben. Zu außerordentlichen, drastischen Kürzungen kam es in den Bundesländern Hamburg (- 50 %), Niedersachsen (-36 %) und Thüringen (- 50 %) wegen der Einführung von Schulbuchmietsystemen, deren Gebühren die Eltern und Schüler zahlen müssen. Während in Hamburg und Niedersachsen durch die Einführung des neuen Systems die Schulbuchausstattung seit Jahren erstmals deutlich verbessert werden konnte, führte die Neuerung in Thüringen zu keinerlei Mehrumsatz der Verlage. Auch in Bayern mussten die Eltern im Oktober 2005 Gebühren für das neu eingeführte Schulbuchmietsystem zahlen. Die Einnahmen wurden aber in der Summe von den meist kommunalen Schulaufwandsträgern nicht für Mehrbeschaffungen im Schuljahr 2005/2006 eingesetzt und werden wohl erst 2006 abgerufen. Wegen der Umstellung sind genaue Zahlen zu den staatlichen Ausgaben im Land nicht zu ermitteln. Der Verband geht davon aus, dass die Kommunen wie privaten Schulträger ihre Ausgaben am Vorjahresniveau orientierten.

Bei den Ländern, in denen es 2005 keine Veränderung in der Finanzierungssystematik gegeben hat, führt Mecklenburg-Vorpommern (- 14 %) die Negativliste vor Sachsen-Anhalt (- 11 %), Nordrhein-Westfalen (- 8 %), Brandenburg (- 6 %), Schleswig-Holstein (- 6 %), Sachsen (- 5,5 %), Berlin (- 5 % und Baden-Württemberg (- 2 %) an. Insbesondere die Kürzungen der Kommunen in Nordrhein-Westfalen kritisiert der Schulbuchverlegerverband als völlig unverhältnismäßig: Im Land gibt es anders als in den neuen Bundesländern keinen spürbaren Schülerzahlenrückgang; die Schulbuchbestände sind zudem hoffnungslos überaltert. Die Kürzungsmaßnahmen der Kommunen haben in NRW dazu geführt, dass die 2002 vom Landtag erstmals nach 13 Jahren beschlossene Erhöhung der Richtbeträge der Lernmittelfreiheit spurlos an den Schulen vorüber gegangen ist.

Entwicklung der privaten Ausgaben

Die bundesweit um 6,6 % rückläufigen staatlichen Ausgaben konnten 2005 durch mehr Privatkauf von Lernmitteln durch Eltern und Schüler ausgeglichen werden, so dass der Gesamtumsatz mit Schulbüchern und Lernsoftware bei ca. 440 Mio. EUR stagnierte. Der Großteil der privaten Mehrausgaben erklärt sich durch die Einführung der Schulbuchmietsysteme in Hamburg, Niedersachsen, Thüringen und in Teilen auch Bayern. In Niedersachsen und Hamburg erhielten die Eltern für ihren Mehraufwand eine Verbesserung der Schulbuchausstattung: Die Gesamtschulbuchausgaben (privat und öffentlich) stiegen in diesen beiden Ländern um 10 % und mehr, so dass die Schulen erstmals seit Jahren die Lernmittelbestände nachhaltig erneuern konnten. In Thüringen hingegen kann der Branchenverband keinen Mehrumsatz feststellen: Hier wurden staatliche Kürzungen nur durch Gebühreneinnahmen von den Eltern ersetzt. In Bayern rechnet der Verband damit, dass die nach Schuljahresbeginn eingenommen Elterngelder erst 2006 in die Schulbuchbeschaffung eingehen.

Unabhängig von staatlich verordneten Änderungen der Lernmittelfreiheit wie in Niedersachsen konnte die Branche 2005 auch in einer ganzen Reihe anderer Bundesländer einen Zuwachs des privaten Elternkaufes von Bildungsmedien feststellen: Insbesondere bei Lernhilfen, Trainings- und Prüfungsbüchern sowie Arbeitsheften entscheiden sich immer mehr Eltern dafür, Materialien, die die Schule mit ihren Etats nicht mehr anschaffen kann, selbst zu kaufen. Nach Schätzungen des Branchenverbandes VdS Bildungsmedien lagen diese Mehrausgaben der privaten Haushalte bundesweit zwischen 5 bis 10 %. Verlässliche Zahlen gibt es indes nicht. Mittlerweile kann aber davon ausgegangen werden, dass die privaten Ausgaben für Schulbücher, Arbeitshefte und Lernhilfen die öffentlichen Ausgaben eingeholt haben. Durch den sich bundesweit durchsetzenden Trend hin zu länderübergreifenden Abschlussprüfungen und allgemein definierten Bildungsstandards gewinnen die für das prüfungsorientierte Lernen konzipierten, kompakten Lernhilfen und Prüfungssoftware eine wachsende Beliebtheit bei Schülern und Eltern.

"Neue" und "alte" Medien wachsen zusammen

Der Umsatz mit Lernsoftware stagnierte auch 2005 auf dem im europäischen Vergleich extrem niedrigen Niveau von 40 bis 50 Mio. EUR. Impulse gab es weder im "Vormittagsmarkt" des schulischen Lernens wie im "Nachmittagsmarkt" des privaten Übens. Die Branche leidet in diesem Markt unter der fehlenden Kaufkraft der Schulen wie auch der allgemeinen Kaufzurückhaltung. Die Konsequenz ist ein Preisverfall, der die Entwicklung dieser kostenintensiven Produkte behindert.

Auf die seit Jahren enttäuschende Entwicklung des Umsatzes von Unterrichtssoftware in den Schulen hat die Branche mit neuen Konzepten reagiert, die die Trennung in "alte" Print-Medien und "neue" computergestützte Medien weitgehend überwindet. "Stand-Alone-Software", entwickelt für den Unterricht, geht offenbar an den Bedürfnissen der allermeisten Schulen vorbei. Über die aufwändige Technik für diese Software verfügen trotz aller Versprechungen der Politik die wenigsten Schulen. Zudem lässt sich der Einsatz dieser Technik nur schwer in den vorgegebenen Unterrichtsrhythmus einpassen und erzeugt wegen der Störanfälligkeit "Technostress" bei Lehrern wie Schülern. Den Bedürfnissen der Lehrer besser entgegen kommen die neuen, von den Verlagen entwickelten Hybridprodukte (Lehrbücher, Arbeitshefte und Nachschlagewerke plus CD mit digitalen Lernangeboten): Auf das Buch bezogen werden auf der CD-Rom zusätzliche Übungseinheiten oder vertiefende Lerninhalte mit den Möglichkeiten computergestützter Medien aufbereitet. Ergänzt wird dieses Zusammenwachsen der Medien durch Aktualisierungen im Internet. Dazu bieten die Schulbuchverlage auf ihren Webseiten Downloads zur Unterrichtsvorbereitung für die Lehrer an, mit denen Unterrichtsinhalte auf aktuelle Ereignisse bezogen werden können. Für die bequeme Recherche dieser Medien hat der Branchenverband VdS Bildungsmedien 2004 die Bildungsmediendatenbank "bildung online" übernommen, die seither unter der Adresse www.b-o.de sukzessiv zu einem Portal für die Information über Bildungsmedien ausgebaut wird. In Konsequenz wird die Produktion von Bildungsmedien immer stärker durch die Möglichkeiten des computergestützten Lernens geprägt, ohne dass es zu der noch in den Neunziger Jahren erwarteten Thronfolge kommt: Das Schulbuch bleibt das Leitmedium für den Unterricht, das durch vielfältige Angebote neuer Art auf CD und im Internet ergänzt wird.

Die Umsatzschwierigkeiten mit Lernsoftware erklärt sich der Branchenverband auch mit einem starken Anstieg der Softwarepiraterie: Trotz nachweislich steigender Computerzahl in den Schulen werden Softwarelizenzen nicht in gleichem Maße nachgekauft; bei Schülern und auch Lehrern finde sich mittlerweile das gleiche Unrechtsbewusstsein zum illegalen Kopieren von Lernsoftware wie an den Universitäten. Dies gelte auch für das Einscannen urheberrechtlich geschützter Werke oder Teilen daraus ins schulische Intranet. Im Zuge der Novellierung des Urheberrechts im September 2003 hat es hierzu eine Klarstellung zum Schutz der Urheberrechte der Bildungsmedienhersteller gegeben. Das Einscannen und Vervielfältigen von Schulbüchern, Unterrichtsmaterialien und Software ist ohne Einwilligung des Verlages nicht erlaubt. Der VdS führt deshalb eine Informationskampagne an den Schulen, um die Neuregelungen zu kommunizieren.

Bildungsreformen und Lernmittelfreiheit

Über die bundesweit negative Ausgabenentwicklung der letzten Jahre ist die Branche der Bildungsmedienverlage vor allem deswegen enttäuscht, weil die nach dem PISA-Schock von 2002 bundesweit eingeleiteten umfassenden Bildungsreformen aufwändige Neukonzeptionen von Lehrwerkreihen notwendig gemacht haben. Die umfassenden Neuordnungen zur Qualitätsverbesserung und zur Förderung von Lern- und Leseschwächen erfordern den Kauf dieser Innovationen, der aber wegen des Sparkurses der öffentlichen Hand nicht in dem eigentlich erwartbaren Maße stattfindet. Die Schulen versuchen, diese Versorgungslücke durch den vermehrten Einsatz von Fotokopien als Buchersatz behelfsmäßig zu füllen. Zudem klagen die Schulbuchverlage darüber, dass die illegale Nutzung von Software ohne ausreichende Lizenzierung oder als Raubkopie nicht nur bei den Schülern gewaltig zunehme.

Der VdS Bildungsmedien plädiert für konsequentes Handeln: "Wer das Bildungssystem so umfassend wie seit Gründung der Bundesrepublik nicht mehr reformieren will, der muss auch konsequent bei der Bereitstellung von Finanzmitteln sein". Für das Gelingen der Reformen sei der Austausch der Schulbuchbestände in den Schulen eine notwendige Bedingung. "Wer dafür nicht die Etats zur Verfügung stellen kann oder will, muss über eine Beteiligung der Eltern an den Kosten nachdenken", fordert der Branchenverband. Berlin (2003), Niedersachsen (2004) sowie Bayern und Hamburg (2005) haben diese Konsequenzen gezogen. Wichtig sei dabei, dass die Eltern und Schüler für ihre Mehrkosten eine bessere Medienausstattung erhalten. Kein Verständnis hat der Verband dafür, wenn wie z.B. in Bayern die Oppositionsparteien die Einführung einer im Bundesvergleich sehr mäßigen Elternbeteiligung von jährlich 20 bzw. 40 EUR pro Schüler als eine Überforderung von Normalverdienern massiv bekämpfen. Hier werde eine kurzsichtige Politik auf Kosten der Schulen gemacht, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Lernmittelbestände erneuern können. Das Thema habe einen verantwortungsvollen Umgang verdient, meint der Verband.

Weiter fordert der Verband die Politik zu mehr Kontinuität bei der Durchführung der Bildungsreformen auf. Im zurückliegenden Geschäftsjahr sind die Verlage wie auch die Schulen gleich mehrfach von abrupten Kurswechseln in der Bildungspolitik hart getroffen worden. So führte die nach dem Regierungswechsel in NRW Mitte 2005 von der neuen Regierung beschlossene Auflösung des gerade von der alten Regierung eingeführten integralen Faches "Naturwissenschaften" zu schwerwiegenden Verlusten bei den Schulbuchverlagen, die die entwickelten Neuproduktionen nun komplett makulieren können. Der Gesamtschaden für die Verlage liegt bei rund 9 Mio. EUR. Ähnliche Beispiele gab es zuvor in Bayern mit der für alle überraschenden, überstürzten Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Nun deutet sich auch in Baden-Württemberg an, dass das mit dem achtjährigen Gymnasium erst 2004 eingeführte Sprachenkonzept in der Schulpraxis Probleme erzeugt und grundlegend überarbeitet werden soll. Die Schulbuchverlage bekennen sich zu den angelaufenen Bildungsreformen, warnen aber vor Aktionismus. Mit einem reformpolitischen Zickzackkurs werden alle Beteiligten nur überfordert, als dass man die erwartet schnellen Verbesserungen erreicht. Der Akzent der Reformen sollte nach Meinung des Branchenverbandes der Anbieter von Bildungsinhalten darin, liegen, konsequent und zügig die Unterrichtsqualität vor Ort zu verbessern.

Die Branche in Zahlen

Der deutsche Bildungsmedienmarkt zählt 75 Anbieter, die jährlich ca. 3.000 bis 4.000 neue Titel auf den Markt bringen (Gesamttitelangebot rund 40.000). Der Branchenumsatz (Bildungsmedien für das schulische, berufsorientierte und das Freizeitlernen) lag 2005 bei rund 500 Mio. EUR. Die mittelständig geprägte Branche hat etwa 3.000 Mitarbeiter. An sie sind etwa 30.000 Autoren gebunden, die Bildungsmedien nach über 3.000 Unterrichtsvorgaben der Länder produzieren.

16.02.2006
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