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11.02.2012 10:17:44 Uhr
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Symposion "Gewalt im Netz - Was können wir tun?"

Zeitraum: 18. - 19.03.2010
Veranstaltungsort:    Messegelände Köln
Congress-Centrum Ost
Congress-Saal, Sektion III (über Eingang Ost)
50679 Köln
Beschreibung: Die Nutzung des Internets gehört heute zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Neben den Vorzügen dieses Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsmediums werden mehr und mehr auch die Gefahren, die das Netz mit sich bringt, sichtbar, wie zum Beispiel Mobbing im Netz, Anorexie-Propaganda, Anleitungen zu Experimenten mit Drogen, Rechtsradikalismus, Gewaltexzesse und Internetsucht.

Solche Angebote können insbesondere junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigen und sich negativ auf deren Sozialisation auswirken. Während jüngere Generationen in den Umgang mit dem Internet hineinwachsen und dessen Möglichkeiten neugierig, auch begeistert erkunden und nutzen, fällt es den älteren Generationen schwerer, mit der rasanten Entwicklung des Netzes Schritt zu halten. Gerade die Medienkonvergenz, also die Zusammenführung von verschiedenen Medien wie beispielsweise das Internet und Handy, bringt neue Erfahrungsbereiche, aber auch neue Probleme mit sich, die sich der Generation der Erzieher/innen und Lehrer/inner erst mit Zeitverzug erschließen. Für einen pädagogisch guten Umgang damit kann es dann manchmal spät, zu spät werden.

Das zweitägige Symposion am 18. und 19. März 2010 im Rahmen der didacta - die Bildungsmesse in Köln möchte ein umfassendes Bild zum Forschungsstand über „Gewalt im Netz“ zeichnen und pädagogisch begründbare Handlungsmuster vorstellen. Die jeweiligen Vorträge ausgewiesener Wissenschaftler und Fachexperten beleuchten die aktuelle Entwicklung und wenden sich gleichermaßen an Lehrer/innen aller Fachrichtungen und Schularten, Erzieher und Erzieherinnen, Erziehungswissenschaftler/innen, Studierende der Pädagogik sowie an weitere Fachleute aus dem Bildungswesen. Die Referentinnen und Referenten werden jeweils auch handlungsorientierende Konsequenzen vorstellen, die sie aus ihren Befunden und Analysen ziehen. Nach jedem Vortrag ist Zeit für Rückfragen und Kurzdiskussionen eingeplant.

Für das Konzept des Symposions und seine Moderation sind Prof. Dr. Joachim Kahlert, Ludwig-Maximilians-Universität München, und Prof. Dr. Andreas de Bruin, Hochschule München, verantwortlich. Veranstaltet wird das Symposion gemeinsam mit dem VdS Bildungsmedien e.V. Die Teilnahme am Symposion ist im Rahmen der didacta kostenlos. Um eine unverbindliche Anmeldung wird gebeten.

Das Programm des Symposions finden Sie hier zum Download.

Telefon: 069/703075
Telefax: 069/70790169
E-Mail: reinschmidt@vds-bildungsmedien.de
Webseite: www.vds-bildungsmedien.de




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