Montag, 28. Mai 2018

EU-Urheberrecht: Verband Bildungsmedien unterstützt #content4education

Das Europäische Parlament streitet derzeit heftig um die Ausgestaltung der Urheberrechtsrichtlinie. Verschiedene europäische Organisationen – der Europäische Verlegerverband, die Internationale Vereinigung von Verwertungsgesellschaften IFRRO, der Europäische Journalistenverband, der Europäische Schriftstellerverband u. a. – haben deshalb eine Kampagne für eine faire Ausgestaltung des Artikel 4 der Urheberrechtsrichtlinie gestartet.

Die Kampagne wirbt für diese Positionen im Kontext des Artikel 4:

  • Vervielfältigungen von veröffentlichten Werken sollen auf kurze Auszüge beschränkt sein. Sie sollen Originale nicht ersetzen dürfen.
  • Ausnahmen vom Urheberrecht sollen nur dann gestattet sein, wenn keine Lizenzvereinbarungen verfügbar sind – und sie sollten auch diese nicht ersetzen. 
  • Urheber und Verleger sollen eine faire Vergütung für die Nutzung ihrer Werke unter urheberrechtlichen Ausnahmen erhalten – so dass neue Werke geschaffen werden können und auch in neue digitale Produkte investiert werden kann.

Die Entscheidung des Europäischen Parlamentes hat eine direkte Auswirkung auf das bundesdeutsche Urheberrecht. Auch der Verband Bildungsmedien setzt sich deshalb für eine klar definierte, faire und zu vergütende Regelung ein und plädiert für eine Bereichsausnahme für Bildungsmedien. 

Auf der Website www.contentforeducation.org ist eine Petition zum Artikel 4 veröffentlicht. Die Initiatoren der Kampagne twittern unter @content4edu


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