Montag, 16. Juli 2018

Wachsender Investitionsrückstand an den Schulen: Bildung jetzt nachhaltig und ausgewogen finanzieren

Inklusion, Ganztag und digitales Lehren und Lernen: Der Investitionsrückstand an den Schulen ist auf 47,7 Mrd. Euro angestiegen. Eine nachhaltige und ausgewogene Bildungsfinanzierung ist aus Sicht des Verband Bildungsmedien deshalb die dringlichste Aufgabe von Ländern und Bund.

Der wahrgenommene Investitionsrückstand der Kommunen bei den Schulen liegt bei 47,7 Mrd. Euro; die geplanten Investitionen dagegen bei nur 7,3 Mrd. Euro. Das hat das KfW-Kommunalpanel 2018, eine Befragung von Kämmerern in kreisfreien Städten, Landkreisen und kreisangehörigen Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern in Deutschland, ergeben. (Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/KfW-Kommunalpanel.html)

Im globalen Wissenswettbewerb bestehen

Auch aus Sicht des Verband Bildungsmedien bedarf es daher einer soliden und steigenden Finanzausstattung der Kommunen im Bereich Bildungsinfrastruktur. Zudem müssen alle föderalen Akteure ihrer wachsenden Verantwortung im Bereich Bildung gerecht werden. Neben einer zügigen Schaffung der im Koalitionsvertrag angekündigten Rechtsgrundlage für eine Investitionsoffensive müssen konkrete, zweckgebundene Budgetzusagen des Bundes an Kommunen und Länder folgen. Insbesondere erwartet der Verband Bildungsmedien, dass eine stetige Aufstockung der Haushaltsmittel für herkömmliche und digitale Bildungsmedien gewährleistet wird.

Ohne verstärkte Investition in die Schulen ist die Herausforderung eines globalen, digitalisierten Wissenswettbewerbs nicht zu bestehen. Vor allem die erheblichen Ausgaben für die Entwicklung, Verbreitung und stetige Verbesserung digitaler Angebote können nur durch echte Zusatzbudgets gedeckt werden.

Mehr darüber erfahren Sie im Positionspapier „Finanzierung“ des Verband Bildungsmedien e. V.

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