Dienstag, 12. Februar 2019

Partner der Lehrkräfte – Die Bildungsmedienverlage

Rund 80 Bildungsmedienverlage entwickeln im Dialog mit Lehrenden und Lernenden didaktisch passgenaue Lehrinhalte und Lernlösungen.

„Der Anspruch und die Kompetenz der rund 80 Bildungsmedienverlage in Deutschland ist es, die individuellen Bildungsvorgaben der Bundesländer, der unterschiedlichen Schulformen, Bildungsstufen und Ausbildungsberufe pädagogisch passgenau in allen Medienformaten zu gestalten“, erläutert Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender des Verband Bildungsmedien e. V.: „So begleiten sie alle Lernenden vor allem entlang der schulischen Bildungsbiographie.“

In Deutschland gibt es rund 8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen, die von rund 945.000 Lehrkräften an 42.300 Schulen unterrichtet werden. Rund 3,5 Millionen Kinder besuchen eine von rund 55.300 Kindertageseinrichtungen. (Quelle: Bundesbildungsbericht)

Jährlich bringen die deutschen Bildungsmedienverlage mehr als 8.000 Titel für die frühe Bildung, die allgemeinbildende Schule, die berufliche Bildung und Erwachsenenbildung auf den Markt. Etwa 40.000 Titel sind branchenweit lieferbar.

Digitalisierung in der Bildung

Besonders die Digitalisierung bedeutet für die Schule eine chancenreiche Unterstützung: Die Verlage bieten eine breite Palette von digitalen Bildungsmedien an – von angereicherten eBooks über digitale Unterrichtsassistenten bis zu Apps, Online-Diagnose-Tools, Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Anwendungen – mit denen Lehrerinnen und Lehrer den Lernerfolg ihrer Schülerinnen und Schüler gezielt und pädagogisch fundiert verbessern können und die individualisierte Lernprozesse erleichtern. Dazu nehmen die Verlage hohe Investitionen vor, um passgenaue, rechtsichere, und pädagogisch stimmige, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.

„Die Digitalisierung in allen Bildungsinstitutionen, besonders der Schulen, muss jetzt beherzt angegangen werden“, fordert Körner-Wellershaus: „Wir brauchen dringend die politischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für einen flächendeckenden Einsatz digitaler Bildungsmedien.“ Bislang liegt der Umsatzanteil der digitalen Bildungsmedien unverändert bei nur rund 5 Prozent. „Es ist Zeit, dass der Digitalpakt Schule zwischen Bund und Ländern endlich beschlossen und umgesetzt wird“, fügt Körner-Wellershaus hinzu.

Partner der Lehrkräfte

Die Bildungsmedienverlage sehen sich als Partner der Lehrkräfte und stehen in ständigem Kontakt mit diesen, um die Bildungsmedien an die Bedürfnisse der Lehrkräfte sowie der Lernenden anzupassen und stetig zu verbessern. Die diesjährige didacta – die Bildungsmesse bietet Informationen und Austausch über alle zentralen Themen von Inklusion und individueller Förderung über Fragen von Schulstruktur und Professionalisierung bis hin zu Digitalisierung und innovativen Produkten für den Unterricht.

Dabei sehen die Verlage in der Lehrerfortbildung einen wichtigen Ansatzpunkt für den Einsatz digitaler Geräte und Medien im schulischen Alltag zu motivieren und sachlich fundierte Hilfestellungen zu geben. Der Verband Bildungsmedien und die Konferenz der Kultusminister haben dazu im Juni 2018 eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

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