4. Berliner Bildungsfrühstück

23. Oktober 2019, Berlin

"EU-Urheberrecht: Was bedeutet es für die Bildung in Deutschland?"

Die kürzlich verabschiedete EU-Richtlinie zum Urheberrecht macht Vorgaben und eröffnet Spielräume für die künftige Gestaltung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter. Ziel ist es, die Anliegen und Interessen von Nutzern, Autoren, Verwertern, Verlagen und Plattformbetreibern miteinander in Einklang zu bringen. Auch die Bildungsmedienbranche ist davon unmittelbar betroffen. Ein funktionierendes, verlässliches Urheberrecht ist maßgebliche Bedingung dafür, dass den Bildungseinrichtungen auch künftig qualitativ hochwertige, geprüfte Inhalte und Lernmedien zur Verfügung gestellt werden können.

Die anregende und zugleich erkenntnisreiche Diskussion beim 4. Bildungsfrühstück in Berlin hat gezeigt, dass sich das Bewusstsein für die Rechte der Urheber und Verlage bei Unterrichtswerken in Schulen in den letzten Jahren verbessert hat – nicht zuletzt durch die Bereichsausnahme und den so genannten Gesamtvertrag von 2008. Auch für eine Bereichsausnahme im Hochschulbereich gibt es gute Argumente: Diese Diskussion bleibt spannend. Der Verband Bildungsmedien hat deutlich gemacht, dass er angesichts neuer digitaler Geschäfts- und zunehmend komplexerer Vergütungsmodelle ein eigenes Verlegerrecht für notwendig erachtet. Er tritt außerdem dafür ein, dass individuelle Lizenzverträge gegenüber gesetzlichen Schrankenregelungen zulässig bleiben.


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